Akkulaufzeiten von Smartphones

Leere Handyakkus sind beliebte Ausreden für vergessene Anrufe. Handelt es sich allerdings um ein Smartphone, kann es durchaus sein, dass der leere Akku gar keine ausrede war, sondern ein Problem, mit dem sich viele Anwender herumschlagen. Durch die prozessorlastigen Vorgänge auf dem Smartphone sind die Akkus zwar leistungsstärker geworden, halten im Endeffekt aber nicht mehr so lange, wie man es noch vom Handy gewohnt ist.

Wie lange hält der Smartphone-Akku?

Grundsätzlich sind die Angaben auf der Verpackung eines Smartphones und auf den Webseiten des Herstellers stimmig – man muss lediglich wissen, wie sie zu deuten sind. Im Standby-Modus kann selbst ein Smartphone-Akku recht lange halten, einige Tage lässt sich das Gerät ohne Strom am Leben halten. Das bedeutet allerdings, dass es nicht verwendet wird und dass vor allem im Hintergrund keine Apps und Anwendungen ablaufen dürfen, andernfalls reduziert sich die Akkulaufzeit erheblich. Wenn man das Smartphone auf die durchschnittliche Art und Weise verwendet, kann man hingegen damit rechnen, dass es höchstens einen Arbeitstag gut durchsteht und danach auf Strom angewiesen ist. Das bedeutet, dass man unterwegs Mails abrufen, das eine oder andere Spiel spielen, Musik hören oder chatten und andere Apps laufen lassen kann, sofern diese die Akku-Kapazitäten nicht durch intensive Prozessorbelastung oder ständige Ortung in großem Umfang in Anspruch nehmen.

Was verringert die Akku-Laufzeit?

Anders als beim herkömmlichen Handy gibt es beim Smartphone Prozesse und Anwendungen, die die Laufzeit des Akkus drastisch reduzieren können, ohne dass man es zwingend bemerkt. Dazu gehören Apps, die laufend das Handy orten, also beispielsweise Navi-Anwendungen. Auch gestreamte Videos tun der Akku-Laufzeit nicht gut. Am besten wendet man sie nur an, wenn der Akku voll aufgeladen ist und wenn es nicht weiter schlimm wäre, hielte er danach nicht mehr den ganzen Tag. Kurz kann man solche Apps natürlich gefahrlos starten, das macht dem Akku des Smartphones wenig aus. Wenn man Anwendungen beendet, die das Smartphone orten, sollte man darauf achten, dass sie nicht im Hintergrund weiterlaufen, was beispielsweise bei Navi-Anwendungen gerne mal passiert. Andernfalls geht die akkulastige Ortung weiter und man wird irgendwann feststellen, dass der Akku so gut wie leer ist und jederzeit von alleine das Smartphone ausschalten könnte. Um sicherzugehen, beendet man Anwendungen am besten manuell, wenn man feststellt, dass sie im aktiven Zustand den Prozessor stark belasten und dafür sorgen, dass man das Smartphone nicht so lange wie gewohnt einsetzen kann.

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